Das magische Motto im November

Mit dem Thema für den Monat November habe ich mich sehr schwer getan, mir ist einfach nichts eingefallen. Paleica  wünschte sich:

Monochrome Momente

Ich wünsche mir von euch, dass ihr nun nicht einfach „irgendein“ Bild in schwarzweiß umwandelt, sondern dass ihr eine Momentaufnahme im wörtlichen Sinn macht. Ein Bild, das die Flüchtigkeit zeit, das nur in diesem Moment genau in der Art möglich ist.

Eine Fotografie ist ja immer nur ein festgehaltener Augenblick der so niemals wieder kommt. Ich habe zu diesem Thema ein ungewöhnliches aber sehr interessantes Buch gefunden, es zeigt einmal die Fotografie aus einem völlig anderen Blickwinkel . Und das Thema passt wie ich finde sehr gut in den November.

„Vergänglichkeit und Tod in der Fotografie“ von Patrizia Barba

Hier ein kleines Zitat: Die Fotografie symbolisiert nicht nur die Stilllegung der Endlichkeit, der die Menschheit unterliegt, sondern auch das unaufhaltsame Verfließen der Zeit ist ein Symbol der Endlichkeit des Menschen, auf welches die Fotografie verweist. So vereint das fotografische Bild paradoxerweise beides: die Endlichkeit und die Unendlichkeit.

 

Ja und dann ist mir bei einem Spaziergang in der Granitz der „Rasende Roland“ begegnet, schon von weitem hallte sein Rufen durch den Wald und in einer Wolke aus Dampf sauste er an mir vorbei. Da wusste ich, ich hatte mein Motiv für das magische Motto gefunden. Ich habe zusätzlich zu der schon vorhandenen Bewegungsunschärfe der Lok, die Umgebung absichtlich mit einer Unschärfe belegt, so kommt die unwirkliche, regnerische Stimmung viel besser zu Ausdruck.

patriciastein-27

Advertisements

20 Kommentare zu „Das magische Motto im November

  1. Ich find das Foto auch richtig toll! Super Idee und großartiges Motiv.
    Im ersten Moment habe ich gedacht, Du hättest Dir vielleicht eine Camera Obscura oder so gebaut und es damit aufgenommen.

    Gefällt mir

  2. eine super tolle idee. ich freu mich immer sehr, wenn ich merke, dass sich die teilnehmer mit themen auseinandersetzen und sich ihnen stellen, auch, wenn sie im ersten moment nicht so einfach umsetzbar erscheinen. deine gestaltung hat etwas unwirkliches und traumhaftes.

    Gefällt mir

    1. Eigentlich war es ein Glückstreffer, ich war schon ganz geknickt, denn mir ist ja schon zu deinem letzten Thema nichts eingefallen, wenigstens nichts von dem ich wirklich überzeugt gewesen wäre 😉

      Gefällt mir

  3. Finde das total toll umgesetzt… Wo fahren denn noch solche Lokomotiven? Sieht auf jeden Fall so geheimnisvoll aus, dass es glatt der Zug vom Weihnachtsmann sein könnte… mir gefällt’s sehr gut! Auch den schwarz-weiß-Kontrast hast du gut hinbekommen! Habe jetzt selbst ein paar Mal gemerkt, dass das gar nicht immer so leicht ist…

    Gefällt mir

  4. Manchmal kommen einem so die Ideen 🙂 Das ist sehr schön, Patricia. Auf den ersten Eindruck erinnert es mich an einen alten Film, Vintage Stil. Ich mag es aber, wenn Aufgaben einen herausfordern, das weckt das kreative Ich. Und du bist trotz Startschwierigkeiten zu einem tollen Ergebnis gekommen.

    Liebe Grüße, Bee

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.